Montag, 12. September 2016

Der Urlaub....

... ist schon so lange wieder vorbei, dass es mir vorkommt, als wäre er letztes Jahr gewesen...


Schön wars im Schwarzwassertal, wir sind viele Kilometer gewandert und konnten dazu sogar die Kinder motivieren. Ein paar Burgen haben wir auch angeschaut.
Man findet im Erzgebirge sogar Zwergendörfer:


Die Bewohner haben sich versteckt gehalten oder waren grad auf Arbeit oder im Urlaub.


Man kann Interessantes am Wegesrand entdecken, und schwarze Schafe und gefährliche Tiere gibt es dort auch:



 Wir hatten auch viel Zeit und Gelegenheit, Luftballons zu jagen:

Dieses Exemplar widersetzte sich besonders erfolgreich und mußte per Nahkampf erlegt werden.

Ein Abstecher ins wunderbare Karlsbad ist uns auch gelungen, der Ort ist sehr schön, wir haben aber auch festgestellt, dass wir nicht zur bevorzugten Zielgruppe gehörten: wir konnten weder gut genug russisch, um die vielfältigen Angebote zu lesen, noch trugen wir uns mit dem Gedanken an eine kosmetische Korrektur irgendwelcher Körperteile. Aber Oblaten haben wir genascht, und die waren lecker.


Da ich das Mitschleppen der großen Kamera diesmal verweigert habe, gibt es nur Bilder von meinem nicht besonders fotobegabten Smartphone.

Das Wetter ließ an ein paar wenigen regnerischen Tagen sogar ausgedehnte Malsessions zu, so dass wir allesamt rundum gut erholt wieder zu Hause landeten. Eine letzte Urlaubswoche zu Hause füllte sich auch noch mit ausgedehnter Radtour und Gartenbuddelei. Die Hälfte des Weges ist geschafft und der Grundstein für eine neue, größere Feuerstelle ist gelegt.
Jetzt beschäftigt mich die Neuanlage des Beerenbeetes.

Es wird also nicht langweilig hier.

Nachtrag: Hier Norberts Bild aus den Kommentaren:

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ist denn schon Sommer?


Katers Lieblingsplätze sind momentan die Fensterbänke der geöffneten Dachfenster. Nach und nach sorgt er dafür, dass nicht etwa Blumentöpfe und anderer Nippes ihm den Platz streitig machen. Dann kann man die Sonne, wenn sie denn mal scheint, in vollen Zügen genießen.


Hier präsentiert er seine Lieblingsmorgenbeschäftigung: Man lässt den Schwanzzipfel aus dem Fensterspalt hängen und wartet darauf, dass die Meisen und Amseln "anbeissen".



Was er nicht merkt: die Vögelchen sitzen in den Bäumen vorm Fenster und lachen sich schlapp.

Es ist Erntezeit. der Anfang ist hier zu sehen, rote Johannisbeeren und Lavendel, der zweite Durchgang war um einiges ergiebiger. Ich hab dann erstmal eingefroren, nachdem ich keine Flaschen für Sirup mehr übrig hatte. Soviel Flens kann ich nicht trinken, wie ich Flaschen bräuchte. Sirup ist das einzige, dass Sinn macht, da ich immer noch inzwischen museumsreife Marmelade im Keller habe, die keiner essen will. (Obwohl sie sehr gut schmeckt, komisch.)
Der Lavendel wird getrocknet, genau wie die vielen kleinen Portionen verschiedener Blätter und Blüten für den Haustee.


Das Steckling-Kartoffel-Experiment erbrachte eine Mahlzeit, die sehr gut geschmeckt haben soll. Ich hab davon nichts abbekommen, weil ich auswärts arbeiten war und die Oma für die Kinder gekocht hat. Aber immerhin - eine ganze Mahlzeit! Ob ich im nächsten Jahr ein ganzes Kartoffelbeet anlege, muss ich mir noch überlegen. Generell möchte ich eigentlich gar kein Gemüse anbauen.


Bei den Erdbeeren haben wir kleine Kostproben ergattern können, auch das Mulchen des Beetes konnte die Schnecken nicht von den Köstlichkeiten abhalten. Immerhin fressen die Viecher den Giersch, das ist auch etwas wert. Die Stachelbeerernte war unerwartet gut mit einem Gefrierbeutel in Litergröße, das Sträuchlein hab ich erst im Frühjahr gepflanzt. Rhabarber gab es für genau einen Kuchen, die Staude muss unbedingt geteilt werden.
Die Blumen machen sich wunderbar, es muss alles erstmal einwachsen, im nächsten Jahr wird es schon mehr nach Garten denn nach Geröllhalde aussehen, hoffe ich. Ich habe einige neue Rosen gepflanzt und ein paar Schafgarbe- und Rainfarnpflanzen vom Feld geholt. Auch der Weg ist um einige Meter gewachsen.

Ende Juni war ich auf einem Betriebsausflug mit meiner Malkurs- Arbeitsstelle. Wir haben Schloss Bothmer besucht, sehr empfehlenswert und eindrücklich, ich liebe solche Gebäude.







Die im Haus erhaltenen Delfter Kacheln, deren Machart ich sehr gern mag, waren schön präsentiert:







Hier der Blick aus einem der Fenster auf die Festonallee der einstigen offiziellen Zufahrt zum Schloss:



Auch dieser Tag endete wie so viele in den letzten Wochen mit kräftigen Gewittern mit Unmengen von Regen, aber davon haben wir uns nicht ärgern lassen. Ein schöner Ausflug war das!



Gestern war hier dann Sommer. Nach Regen und Gewittern heute morgen scheint auch dieser Tag schön zu werden. Die Pilger, die hier durchziehen und bei uns Quartier nehmen können, sind froh wenn es nicht regnet, aber Hitze ist ja auch nicht so das Optimum zum pilgern. Nachdem im Mai die Saison kräftig startete, waren zur EM-Zeit kaum Pilger unterwegs. Jetzt wird der Weg wieder etwas voller. Mal sehen, wie viele Leute in diesem Jahr bei uns durchkommen. Ich glaube, wer in Mecklenburg pilgert, muss Einsamkeit aushalten können. Ruhe und Gelegenheit zu innerer Einkehr gibt es hier reichlich.

Morgen gibt es Zeugnisse, dann beginnen auch bei uns die Ferien. In ein paar Wochen habe ich Urlaub. Uns zieht es in die erzgebirgische Einsamkeit. ;-)

Bis bald!
die Küstertrine

Dienstag, 14. Juni 2016

Hollerblüte!



 Und natürlich auch andere: Der weiße Rittersporn hat seinen blauen Bruder überholt und eine schöne Blütenrispe entwickelt. Für die Größe der Pflanze und das erste Jahr schon ganz beachtlich:



Auch die weiße Glockenblume will sich hinter ihrer Nachbarin nicht verstecken.:


Dem Giersch ist das egal, der wächst und blüht, ohne zu fragen, überall, wo man ihn läßt. Dieser ist nicht gemäht, weil sich darin die Himbeeren verstecken, die ich noch umpflanzen muss.:


Bei der Nachbarin geht es kultivierter zu, da blühen die Old English Ladies: (aber seit gestern hab ich auch eine, nur noch kein Foto)


 Auch der Hauswurz hat jetzt einen Platz, mit dem er zufrieden scheint. Seine erste Behausung in der Mauer fand selbst er zu trocken.


Und ..tadaaaa... die erste Rosenblüte dieses Jahres. Ich habe das Gefühl, dass in meinem Garten alles eine Woche später passiert als im Nachbargarten. Naja, liegt ja auch einen guten halben Meter tiefer.


Die Sache mit den Rosen- und anderen Gehölzstecklingen in den Kartoffeln hatte ein Ergebnis: Kartoffelpflanzen mit trockenen Stöckern drin. Ich lass sie mal stehen und gucke, ob sie vielleicht ein wenig Ertrag bringen. Artgerecht behandelt wurden sie nicht, aber vielleicht klappt es ja auch so. Die Sache mit den Stecklingen übe ich noch mal. Beim Lavendel hat es aber geklappt, einige der Kleinen tragen sogar schon eine stolze Blüte.

Unfreiwillige Kartoffelplantage

Die Erdbeeren tragen schon ein paar Früchte, mehr wird es wohl erst nächstes Jahr. Aber die Schnecken sind schneller als ich. Deshalb ist seit gestern das Beet gemulcht.


Die Klematis haben Kletterhilfen bekommen.


  Der Holler blüht! Ich habe drei große Büsche im Garten und kann deshalb viele Blüten ernten und werde trotzdem noch genug Beeren haben.


Geerntet habe ich auch schon:

Hollerblüten für Tee

Oregano

Fichtenspitzen für Hustensirup

Hier läuft grad Hollersirup durchs Seihtuch


Die Hugosaison hat begonnen. Die passende Minze ist auch schon ergiebig genug.
Die Petersilienernte habe ich nicht bildlich festgehalten, die kommt bei mir immer gleich in den Frost.

Am Wochenende waren wir nach vielen Jahren Pause mal wieder auf dem Nordcon in Hamburg, im Grunde haben wir diesmal nur die Kinder begleitet, sonst war es immer anders herum. Wir haben viele interessante Dinge gesehen und viele tolle Leute getroffen und ein großartiges Lügenduell erleben dürfen. Natürlich gewandet. Spart Eintrittsgeld ;-). Die Kinder sind so begeistert, sie planen schon die Kostüme fürs nächste Jahr. Erstmal als Einkaufsliste. Mal sehen, ob das Taschengeld reicht. ;-)

Jetzt habe ich eine Woche Urlaub, aber es regnet. Dann muss ich wohl die Wohnung aufräumen. Vielleicht wird es am Nachmittag ja trockener.
Euch eine gute Zeit!

Sonntag, 29. Mai 2016

Also Wetter war jetzt genug.

Wolken, Regen, Gewitter, Regen....
Nagut, gestern war es warm und sonnig. Dafür heute morgen dicker Nebel allerorten. Wobei wir hier ein sehr gemäßigtes Fleckchen erwischt haben, die wirklich schlimmen Unwetter schaffen es nicht bis zu uns.
Immerhin hat das Wetter heute zwei Stunden Gartenwerkeln zugelassen.

Vergangene Woche im Ostseebad:





In der Woche davor einige Sonnenflecken im Rapsfeld:




Das Kostüm für die Große ist fertig, jedenfalls der Teil, den ich übernommen hatte:


Ging schneller als erwartet, der Stoff hat sich gut verarbeiten lassen.


Das Kostüm für den Wolpi haben wir auch schon angefangen, hier wird die wichtigste Zutat verwendet, rosa Glitzerflitter. :-)


Im Garten explodiert die Natur, der ergiebige Regen lässt alles wachsen, natürlich besonders das Unkraut. Morgen muss ich wohl mal wieder mit der Sense ausrücken. Aber es wachsen auch die Pflanzen, die das tun sollen. Die erste Klematis blüht, heute haben beide eine Kletterhilfe bekommen. Die stachellose Brombeere hat sich nun doch entschlossen, weiterzuleben, sie hat zwei neue Triebe.
Und es wird viele viele Stockrosen geben.

Vorgestern gabs Besuch im Gingko, ein Schwarm Bienen hat es sich dort gemütlich gemacht. Sie sind weitergezogen, bevor wird damit fertig waren, zu überlegen, was wir tun könnten.



Außerdem gab es Familienzuwachs, und zwar sehr niedlichen. Wenn meine Mama aus dem Urlaub kommt, steigt sie als Uroma aus dem Flieger.
Hier mal eine Zeichnung von mir, nach einem Foto der Oma:


Und während ich hier mit Schreiben beschäftigt bin, pirscht der Kater sich heimlich immer näher an meinen Strickkorb ran. Der kann keinem Wollknäuel widerstehen, traut sich aber nur dran, wenn niemand in der Nähe ist. Deshalb hab ich für meine Strick- und sonstigen Fadensachen Taschen und Beutel, die katzensicher sind.



Gestern, am einzigen beständig schönen Tag der Woche, hatten wir eine sehr schöne Hochzeit in der Kirche, ich habe den kompletten Freitag zur Vorbereitung gebraucht und bis gestern abend aufgeräumt. Nach zwei Tagen in dem feuchten Gemäuer konnte ich dann heute morgen im Gottesdienst keinen Ton mehr singen. Das Klima in der Kirche ist doch noch ein bißchen... winterlich.


Es bleibt also spannend.

Bis bald

die Küstertrine





Sonntag, 15. Mai 2016

Mai und so weiter

 Zwischen Ostern und Pfingsten stapeln sich die Ereignisse und Veranstaltungen. Dazu ruft der Garten, alles sprießt und wächst, auch das Unkraut, die Kinder haben hier eine Fahrt und da eine Veranstaltung, kein Wunder, dass ich hier nicht zum Schreiben komme. Es blüht allerorten, wenn die Ernte so wird wie die Blüte, gibt es in diesem Jahr viel Marmelade.


Apfelblüte
Johannisbeeren
 Die Wiese wächst mit Giersch zu. Da ich mit dem gemeindeeigenen Rasenmäher da nicht durchkomme und die Anschaffung anderer Motorgeräte für das kleine Stück nicht lohnt, hat mein großer Bruder mir Papas alte Sense wieder instandgesetzt. Ich brauchte nur noch einen neuen Sensenbaum anbringen und schon ging es los:

Ich bin noch ein wenig aus der Übung, aber die nächste Mahd wird ordentlicher aussehen. Der große Hügel ist ein Stachelbeerstrauch.
Meine neue Sense.


 Blumen blühen im Garten natürlich auch schon, hier eine winzige Auswahl:


Der große Fliederbusch steht voller Blüten. Trotzdem muss er stark eingekürzt werden, denn er beginnt an der Basis zu brechen. Also nächstes Jahr weniger Blüten, dafür aber danach noch viele Jahre.
 


Die Erdbeeren blühen!
 

  Und der Kürbis auch!


Der Weg ist ein gutes Stück weiter gewachsen und die vom Unkraut befreiten und neu bepflanzten Flächen auch. So langsam ergibt sich eine Struktur im Garten. Es macht jetzt auch schon Spaß, einfach nur dort zu sitzen und zu genießen. 
Der Regen heute und gestern war dringend nötig und ich komme mal zu anderen Dingen, die schon länger warten. Heute bekommt die Große ihr Kostüm für die Nordcon im Juni. Steampunk ist angesagt. Es bleibt spannend.

Liebe Grüße

die Küstertrine