Freitag, 25. Dezember 2015

Heute war Wetter...

... und Zeit für Dinge, die sonst zu kurz kommen. Wir waren im Garten und haben ein paar Pfeile fliegen lassen:


Dabei kommt es mir gar nicht so sehr auf ein gutes Schußbild an. Klar ist es bequemer, wenn man die Scheibe trifft und nicht die Pfeile mühsam im Gesträuch suchen muss. Aber wichtiger ist es mir, dem Pfeil auf seinem Flug etwas mitzugeben, loszulassen. 
Der Garten ist sehr lang und schmal, so dass er sich für dieses Hobby anbietet, ohne dass wir übertrieben viele Sicherungsmaßnahmen treffen müssen.



 Unsere Bogensammlung kann sich mittlerweile sehen lassen. Angefangen haben wir beide mit Sportrecurve-Bögen. Vorlieben haben sich recht schnell eingestellt, Ich habe den Langbogen, der Wolpi probiert gern aus und schießt verschiedene Reiter- und Recurvebögen in verschiedenen Techniken.

Den Vormittag habe ich arbeitend verbracht, unser großer Stern war ausgerechnet gestern ausgefallen, den haben wir heute morgen repariert. Dazu muß eine Person im Gebälk des Kirchendaches über die ganze Länge klettern und den Stern herablassen, die zweite und dritte Person schrauben den Stern auf, tauschen die Lampe aus und schrauben den Stern wieder zu. Dann wird er wieder hochgezogen und festgemacht, und die Person im Dachstuhl darf den ganzen Weg wieder zurückklettern.
Ich kann mich immer auf die Hilfe von Menschen aus der Gemeinde verlassen, für spezielle Aufgaben kann ich spezielle Leute ansprechen, die sich dann auch eigenverantwortlich kümmern. Das ist großartig.





Jetzt leuchtet der Stern wieder. Er ist mit einer Zeitschaltuhr versehen und leuchtet morgens und abends, wenn es dunkel ist.  Von außen kann man ihn dann durch die bunten Kirchenfenster sehen.

Gestern abend gab es noch ein kleines Romméturnier, meine Mutter hat in letzter Zeit eine große Leidenschaft für dieses Spiel entwickelt und nutzt jede Gelegenheit, uns zum Spielen zusammenzubekommen. Außerdem spielt sie regelmäßig mit ihren Freunden, wir sind ja auch nicht immer da.
Ich habe übrigens gewonnen. Haushoch. :-)

Ein schönes weiteres Weihnachtsfest wünscht

die Küstertrine


Samstag, 19. Dezember 2015

Beute gemacht!

Gestern waren wir schnell noch ein wenig einkaufen, auf einem kleinen Hof-Weihnachtsmarkt und im Buchladen.
Auf dem Weihnachtsmarkt lief uns diese Dame über den Weg:


Wir haben sie mitgenommen und werden sie dem Papa vom blauen Wolpi schenken, der kann Engel immer gebrauchen und außerdem hat dieser hier eine frappierende Ähnlichkeit mit seiner Frau, der Mama vom blauen Wolpi.

Im Buchladen war es sehr schwer, Entscheidungen zu treffen. Gewonnen haben diese hier:


Die Star-Wars-Parodie ist für das kleine Kind zu Weihnachten. Das große Kind bekommt einen Gutschein, weil wir uns da wirklich nicht entscheiden konnten. Eigentlich haben beide ihre Geschenke schon bekommen, aber so ganz ohne wollen wir sie an Heiligabend auch nicht lassen.
Das Gartenbuch habe ich mir selbst geschenkt.
Den Abreißkalender von Simon´s Cat hat der blaue Wolpi für mich mitgenommen :-). Jetzt brauche ich unbedingt eine Wand, die Platz für 365 Zettel hat, denn ich werde keinen einzigen davon wegwerfen können.

Für unsere Mütter habe ich Tücher gestrickt, oder vielmehr, ich stricke noch. Aber ich liege gut in der Zeit. Meine Mama bekommt eines in weiß und kuschelig für ihren Fernsehsessel, die Wolpimama bekommt eines in beerenfarben mit Glitzer, zum Ausgehen. Keine Angst, keine der zu beschenkenden Personen liest hier mit. Außer vielleicht der Wolpi, aber deshalb hab ich seine Geschenke hier auch nicht genannt. Ätsch! :-)

Euch einen schönen 4. Advent und liebe Grüße

die Küstertrine

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Die Zeit...

...ist mal wieder viel schneller als ich. Nach dem letzten Eintrag wurde es dann richtig arbeitsreich, viel Vorbereitung, schnell noch diese oder jene Veranstaltung, es ist ja jedes Jahr wieder überraschend, dass plötzlich Weihnachten vor der Tür steht. Weihnachtsfeiern allerorten, man weiß gar nicht, wie man diesen Berg an Terminen bis Weihnachten noch bewältigen soll.
Aber das haben wir geschafft, mein Planer hat sich angenehm geleert und ich kann ganz in Ruhe für den 24. vorbereiten.

Wenn man dann mitten drin ist in einer Veranstaltung, ist es sogar richtig schön. Wir haben gebastelt:





Da sowas in mein früheres Ressort fällt, lag die Leitung des Abends bei mir. Anscheinend kann ich es noch, jeder konnte etwas Gelungenes mit nach Hause nehmen. Neben Sternen haben wir noch Gesangbuchengelchen gemacht und Glühwein und Plätzchen genascht.

Am Sonntag gab es ein Konzert in der Kirche, drei Chöre und ein sehr reichliches Publikum sangen zusammen Weihnachtslieder. An mir rauschte die Veranstaltung ziemlich vorbei, ich hatte den ganzen Tag und auch die davor mit Vorbereitung zu tun, hatte auf die Sicherheit zu achten (die Kirche war voller brennender Kerzen) und habe außerdem in einem der Chöre mitgesungen. Aber schön wars.
Montag und Dienstag wollte dann wieder alles aufgeräumt werden.

Zwischendurch habe ich es kurz in den Garten geschafft. Der Lavendel hat noch mehr Blüten bekommen. Es war eine eigenartige Stimmung im Garten, so als wären die Pflanzen verunsichert, was sie denn nun tun sollen, treiben oder Winterschlaf halten. Jetzt ist es aber kälter geworden und ich denke, sie entscheiden sich für Winterschlaf.

Morgens und abends sah der Himmel immer ziemlich interessant aus:




Die Farben waren eigentlich viel intensiver, aber in solchen Situationen ist mein altes Kameramädchen immer ein bisschen farbenblind.

Gleich werden wir geruhsam den arbeitstechnischen Rest des Jahres planen. Morgen hat noch das kleine Kind Geburtstag, aber er ist jetzt in einem Alter, wo es uncool ist, seine Freude darüber allzu deutlich zu zeigen. Aber eigentlich hibbelt er schon ganz schön rum. Noch einmal schlafen...

In der letzten Woche des Jahres habe ich Urlaub und gehe auf Reisen. Da hab ich dann bestimmt mehr Zeit zum Schreiben. Denke ich. Hoffe ich.

Eine schöne Restwoche wünscht

die Küstertrine

Sonntag, 6. Dezember 2015

Sonntagabend

Das große Kind ist schon freiwillig ins Bett gegangen. Dabei hat sie fast bis Mittag geschlafen. Manche Tage sind so. Wenn es draußen kaum hell wird, man die kleine Schwester hüten muß, die zu Besuch kommt, vielleicht noch "Leistungssport" mit der Mutter (wir hatten einen Tanzauftritt), dann geht man früh ins Bett.


Zum Kaffee gab es Waffeln für alle. Der Kleine machte sich den Besuch der kleinen Schwester leicht, er beschäftigte sich zehn Minuten mit ihr, danach hörte sie immer, wenn sie seine Tür aufmachte: "Bleib draußen!" Sie ärgerte sich darüber, wie Fünfjährige sich eben ärgern können. Da er aber vormittags schon einen anstrengenden Auftritt absolviert hatte, konnte ich ihn auch verstehen. Damit er sich erholen konnte, nahmen wir sie mit zum Tanzen. Mit dem Wissen, daß ihre Mama sie abends wieder abholt, finde ich es im Grunde sehr schön und sogar entspannend, nochmal solche Flöhe zu hüten. Für den Kater war es ein wenig aufregend heute, aber dafür schlummert er jetzt selig an der Heizung.


Es sind tatsächlich noch Pilger unterwegs. Seit Wochen waren keine mehr da. Und wenn im Sommer und Herbst häufig von Touren berichtet wird, die eine, höchstens zwei Wochen dauern, sind diese schon ziemlich lang unterwegs und haben auch noch einen weiten Weg vor sich. Alles Gute möge sie auf diesem Weg begleiten, denn es ist eine besondere Gruppe.

Trotzdem der Tag so vollgeplant war, fühlte er sich doch friedlich und gemächlich an. Aus dem Zimmer des Kleinen höre ich sein Nikolausgeschenk - eine Mundharmonika. Die große bekam etwas Leises - wunderschön gefärbte Wolle zum Spinnen.

Euch eine schöne Zeit wünscht

die Küstertrine

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Kinder...

... werden ja schnell groß. Aber bei einigen Dingen bleiben sie lange klein. Für entsetzte Gesichter sorgte also der Satz, den ich beim Adventskalender-aufhängen sagte: "Eigentlich seid Ihr doch fast schon zu groß dafür."
Wie es aussieht, werde ich den Kalender noch viele Jahre aufhängen.


 Im Gegensatz dazu macht sich bei meiner Kamera momentan das zunehmende Alter bemerkbar. Sie begleitet mich schon viele Jahre und ist technisch auf einem recht niedrigen Level. Mittlerweile nehmen ihre Macken zu und sie entwickelt sich zur Diva. Die Bilder heute konnte ich ihr nur nach langem Zureden abringen, ich hoffe, wir spielen uns in der nächsten Zeit wieder ein. Denn in Rente schicken würde ich sie nur sehr ungern. An manchen Dingen hänge ich einfach.


Das Gesangbuchengelchen ist der Nachbar des Sterns von vorgestern. Der Name ist Programm, diese Engel werden aus den Seiten alter Gesangbücher gefaltet.


Die Bar wird in diesem Jahr vom Schneemann und seinem großen Bruder bewacht. Die beiden sind als Wächter perfekt, da sie zwischen den Flaschen kaum auffallen. Ich werde ihre Nasen im Auge behalten, wenn die sich langsam röten, kann das nicht an der Kälte liegen.
Da im Garten momentan gar nichts läuft, weil es zu naß ist, gibt es heute ein Bild von der am prächtigsten gedeihenden Pflanze dort, dem Knallerbsenstrauch:


 Den Flieder muß ich auch noch reduzieren, er ist zu groß und beginnt an der Basis zu brechen, andererseits möchte ich auch im nächsten Frühling Fliederblüten im Garten sehen. Also werde ich erst einmal die Hälfte der Äste kürzen. Diese beiden werde ich ihm aber lassen:


So, für heute genug, ich bin müde vom Tanzen.

Liebe Grüße

die Küstertrine