Montag, 28. März 2016

Nach Ostern...

...wird es ruhiger. Sag ich immer so. Mal sehen, ob es in diesem Jahr klappt.

Vor Ostern war viel los:

Wir hatten ein Treffen des Arbeitskreises und bei dieser Gelegenheit haben wir natürlich die Kirche unserer Kollegin genau unter die Lupe genommen. Küster dürfen ja immer auch da hin, wo sonst niemand hinkommt. Diese Kirche ist sehr schön, sowohl von innen als auch von außen, und sie beherbergt einige seltene Besonderheiten. Also für unseren Beruf. Ich glaub, Laien interessiert das eher nicht.


In "meiner" Kirche war Kirchenputz, traditionell am Samstag vor Palmsonntag, damit die Ostergottesdienste wieder in der Kirche stattfinden können.
Im Garten hab ich ein paar Kleinigkeiten erledigt und endlich eine Verwendung für meine fröhliche, aber leider schon recht laut zwitschernde Teekanne gefunden, sie hängt jetzt im Pflaumenbaum. Mal sehen, ob jemand dort einziehen möchte. Keine Angst, ich habe noch reichlich Teekannen im Schrank.


Dann haben wir eine etwas weitere Reise unternommen, um Opas 90. Geburtstag zu feiern, und sind gleich ein paar Tage länger geblieben. Wir hatten Zeit für einen Whisky im Pub:



Es gab Anlass, eine Torte zu machen und natürlich auch zu essen:


Und natürlich wieder Gelegenheit, eine Kirche zu begucken. Aber nur von außen. Innen drin war ich auch schon ganz oft. Die Sandsteinfiguren, die einmal rundum an den Außenwänden dieser Kirche eingearbeitet sind, werden grad geputzt. Luther ist jetzt auch sauber. Immerhin ist bald Reformationsjubiläum.


Als ich nach Hause kam, waren meine Zimmergewächshäuschen schon gut bewachsen, einige Pflanzen musste ich sogar schon umquartieren in größere Töpfchen. Auch ein kräftiges Kürbispflänzchen hat sich entwickelt, gut, daß das Kürbisbeet schon fertig ist. Aber bis der Kürbis raus kann, läuft darin ein Versuch mit Lavendelrückschnitt. Ich werde zu gegebener Zeit berichten.


 Während wir unterwegs waren, hat die Miez Urlaub in der Pension gemacht, jetzt ist sie wieder verwöhnt und rotzfrech. Ist nämlich eine ziemlich tolle Pension mit individuellen Streichel- und Spieleinheiten für die vierbeinigen Gäste. Deshalb ist Miez uns auch nie böse, wenn wir ohne sie in den Urlaub fahren.







Heute war Schlemmertag bei Muttern, danach bin ich durch den Wald gestromert. Die Buschwindröschen blühen schon.


In diesem Wald bin ich groß geworden. Ich war dort viel mit meinem Großvater unterwegs, der war ein richtiger Waldläufer. Wenn wir Opa suchten, mußten wir nur in den Wald gehen.


Ein paar Schätze für den Garten habe ich auch gefunden, davon ein andermal. Es gab dann noch Erdbeerkuchen. :-)



 Und nun ist es Zeit für Krimis von der Insel, heute zwei Folgen, und die Finger haben auch noch genug zu tun:


 Euch eine schöne Nachosterzeit. Ostern ist immer erst der Anfang der Hoffnung.





Freitag, 11. März 2016

Meine Güte!

Es gibt grad so viel zu tun! Im Garten gab es unverhofft ein Feuerchen.


Die fleißigen Heinzelmännchen haben den Pfarrgarten aufgeräumt und fanden zum Feuermachen keinen anderen Platz als meinen Garten. Als Gebühr mußten sie meine Grünschnitthaufen gleich mit verarbeiten.
Ich habe derweil den Efeu weiter "erzogen".

Vorher:

Nachher:

In den Hecken und unter der Grasnarbe kann man tolle Sachen finden: 


Ich habe jetzt einen neuen Spalthammer, die Flaschen brauche ich für die Wegbegrenzung und Ziegel und Metallrohre kann man auch immer gebrauchen. :-) Außerdem gabs eine alte Kette, rostigen Stacheldraht und eine Forke ohne Stiel. Die Sachen sehen allesamt aus, als hätten sie im Garten schon ein paar Jahre überdauert.

Unter ihrem blauen Haus bekommt die Klematis schon neue Spitzen:


Der Bärlauch lässt sich auch schon sehen.


Hier bin ich sehr gespannt, sieht aus wie Blütenknospen:


Der Nieswurz in voller Blüte:


Und auch hier freue ich mich schon auf das Ergebnis:


Ich habe viele Stockrosensetzlinge gefunden und gleich neu gruppiert, im April bekommen sie noch Verstärkung vom Saatgut, das ich im letzten Jahr gesammelt habe.



Was dies wohl wird?
Sieht ein bisschen wie Chicoreé aus.


Und könnten das Mohnpflanzen sein? Das würde mich sehr freuen. Ich weiß, dass die früheren Gartennutzer viel Mohn hatten, aber eher an anderen Stellen.


 Da mein neues Bildbearbeitungsprogramm ein Extra mitbrachte, hab ich grad mal gebastelt:



 Überall treiben Iris ihre Blattspitzen aus dem Boden und auch die Pfingstrose scheint das Umpflanzen verkraftet zu haben. Heute fahre ich zu meiner Mutter und schneide ein paar Stecklinge für Sträucher, nach der Aktion gestern ist hier viel Platz am Zaun, da muss ein Sichtschutz hin. Denn gleich dahinter ist ein Park mit Spielplatz. Ohne Sichtschutz ist die Ruhe ansonsten dahin und ich stehe nur noch am Zaun für höflichen Smalltalk, ohne dass ich zur Gartenarbeit komme.

Einen schönen Satz habe ich neulich gelesen: "Gartenarbeit ist mein Yoga."
Stimmt auffallend.  :-)